Kann man ein Surfboard als ein SUP nutzen?

 

Wenn Sie schon vorher viel Wassersport, wie das Surfen betrieben haben, kann es sein, dann haben Sie mit Sicherheit schon ein gutes Surfboard. Viele Fragen sich, ob Sie dieses Surfboard auch als Paddleboard für das SUP nutzen können. Diese Frage wird in diesem Artikel geklärt, indem wir ihnen die Unterschiede zwischen einem Paddleboard und einem Surfboard zeigen und klären, on ein Surfboard als SUP Board genutzt werden kann.

 

Was sind die wichtigsten Unterscheide zwischen den beiden Boards?

Sie mögen für Laien gleich aussehen, doch es gibt einige Unterscheide zwischen einem SUP Board und einem Surfboard.

 

Die Breite

Beim SUP stehen Sie auf ihrem Board und müssen paddeln, damit Sie sich fortbewegen können. Beim Surfen tun Sie dies nicht. Surfer lassen sich stattdessen von den Wellen tragen und müssen keine Paddelbewegungen auf dem Brett ausführen. Außerdem nutzen Surfer ihre Boards meist am Strand und nicht in wilden Gewässern, wie es manche SUP Sportler machen.

Aus diesem Grund sind Surfboard meist schmaler als SUP Boards. Auf einem schmaleren Board haben Sie weniger halt und es schwerer ihre Balance zu halten beim Paddeln oder beim Fahren in wilden Gewässern. Surfboard müssen schmaler sein, da Sie beweglicher sein müssen als SUP Boards, da ein Surfer in der Lage sein muss sein Surfboard nur mit der Verlagerung seines Gewichts zu drehen.

 

Das Volumen

Volumen ist ein weiterer wichtiger Faktor bei dem sich Surfboard und SUP Boards unterscheiden. SUP Boards haben meist ein höheres Volumen, da Sie den Sportler für eine lange Zeit tragen müssen und der Sportler komfortabel auf dem Boards stehen können muss.

Beim Surfen stehen die Sportler zwar auch auf ihrem Board, aber längst nicht solange, wie beim SUP. Zudem müssen Surfer sich stark anstrengen und ihr Körpergewicht verlagern, um auf ihren Boards für eine längere Zeit stehen zu können. Surfboards brauchen auch weniger Volumen, da Sie agiler sein müssen für das Surfen auf den Wellen.

Surfboards haben ein durchschnittliches Volumen von ca. 75l. Ein normales SUP Boards hat ca. das dreifache mit mindestens 250l Volumen. Dies ist ein entscheidender Unterschied, der nicht missachtet werden darf beim SUP.

 

Stabilität

Aufgrund der beiden vorherigen Faktoren liegen Surfboard deutlich weniger Stabil im Wasser, als ein SUP Board. Dadurch ist es sehr viel schwerer lange Zeit auf einem Surfboard zu stehen. Höchstwahrscheinlich werden Sie sehr schnell untergehen, wenn Sie versuchen ein Surfboard als ein SUP Board zu nutzen.

 

Stand-Up-Paddling

 

SUP Sportler sind oft in wilden Gewässern unterwegs oder machen sehr lange Touren und brauchen deshalb ein stabiles Board auf dem man leicht stehen kann und paddeln kann.

 

Kurven- und Spurverhalten

Surfboards und SUP Boards sind für zwei ganz unterschiedliche Arten des Wassersports gemacht. Zwar gibt es Arten von SUP Boards, die einem Surfbrett ähneln, aber wenn man von einem durchschnittlichen Board ausgeht, dann wird man große Unterschiede im Kurven- und Spurverhalten finden. Surfboards haben ein sehr gutes Kurvenverhalten und müssen selten in Graden Linien fahren, weshalb das Spurverhalten eines Surfboards recht schlecht ist. Dies ist auf die geringe Masse eines Surfboards zurückzuführen. Somit können schon leichte Bewegungen im Wasser das Surfbrett aus der Spur bringen.

Bei SUP Boards sieht das ganze anders aus. Im Gegensatz zu Surfboards sind die meisten SUP Boards schwerfälliger. Dies müssen Sie auch sein, da Sie wie erwähnt den Sportler lange tragen müssen und in Graden Spuren fahren müssen, damit der SUP Sportler sein Ziel erreicht und eine entspannte Fahrt haben kann, wenn er möchte. Somit sind SUP Boards dafür ausgelegt ein sehr gutes Spurverhalten zu haben, aber ein etwas schlechteres Kurvenverhalten aufweisen.

 

Das Ergebnis

Wenn Sie versuchen möchten mit einen Surfboard SUP zu betreiben, dann wird dies sehr schwer für Sie werden. Surfbretter sind nicht dafür gemacht den Sportler lange zu tragen und bieten zu wenig Volumen, um stabil genug für das SUP zu sein. Außerdem gibt es klare Unterschiede, wofür die beiden Boards gemacht wurden.

Wenn Sie nur aus Spaß etwas rumpaddeln möchten, dann können Sie durchaus ein Surfbrett verwenden, aber erwarten Sie nicht, dass es ihnen leichtfällt. Wenn Sie allerdings ernsthaft SUP betreiben möchten, dann brauchen Sie unbedingt ein echtes SUP Board, welches für lange Touren oder Touren im wilden Wasser gemacht worden ist.

Als Einsteiger im SUP können Sie ein aufblasbares SUP Board nutzen. Diese sind nicht sehr teuer und einfach zu transportieren. Wenn Sie den Sport ausprobieren möchten, dann eignen sich solche Boards am besten für Sie.