Hochwertige Snowboardbindungen

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Willkommen in unserem Snowboard Bindung Shop

Snowboard Bindung Shop


Das Durchpflügen der schneeglitzernden Piste kann nur mit richtig eingestellten Snowboard Bindungen geschehen. Genau dieses kleine Detail am Snowboard ist das i-Tüpfelchen, welches den gesamten Snowboardurlaub verhindern oder zumindest vermiesen kann.

 

Verschiedene Kategorien Snowboard Bindung

Die Snowboard Bindungen sind je nach Boardgröße und auch Bedingungen unterschiedlich. Sobald man von der Bindungshärte spricht, dann handelt es sich meist um die Stabilität und mit welcher Bindungskraft die Bindungen auf den Snowboards montiert wurden. Aufgrund der unterschiedlichen Pistenverhältnissen und Steigungswinkel kann eine erhöhte Flexibilität der Bindungen gefordert sein. Sprich die Snowboard Bindung muss an bestimmten Stellen den Fahrer mehr Raum für seine Bewegungen geben und nachgeben. Daraus resultiert, dass die Snowboard Bindungen weicher eingestellt werden müssen. Auch das Gewicht des Fahrers muss dabei beachtet werden. Je schwerer der Fahrer, desto stärker muss die Bindung gegenhalten können.

Denn mit der Bewegung während der Fahrt wirken unterschiedliche Kräfte auf die Konstellation ein. So wirkt zum einen die Erdanziehungskraft, die sich verstärkt aufgrund der Hanglage und dann wirkt auch noch die Körperkraft des Fahrers während seiner Fahrbewegung auf die Bindung und das Board. Da die Bindung diese Krafthebel überträgt auf das Board, ist es sehr wichtig, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen und auch einen Schaden am Board zu vermeiden, genau darauf die Stärke der Snowboard Bindung einzustellen. Neben der Einstellung der Bindung wirken mehrere Faktoren zu der Härte der Bindung bei.

 

Montage und Arten der Snowboard Bindung

 

Im Einzelnen ist in folgende Snowboard Bindungen zu unterscheiden:

  1. Plattenbindungen

  2. Riemenbindungen

  3. Damenbindungen

  4. Männerbindungen

  5. Kinderbindungen

Diese Grundformen unterscheiden sich im Einzelnen noch mit verschiedenen Zusatztechniken. Die gängige Lochbohrung zur Befestigung der Bindungen auf dem Board ist die Vierlochbohrung. Dabei werden vier Löcher in einer Quadratform oder Trapezform in das Board gebohrt. In seltenen Fällen, vor allem bei Bindungen der Firma Burton findet man eine Dreilochbohrung. Je nach Bindung wird eine Platte darauf befestigt oder eine Schuhhalterform mit Riemen aus Plastik. Dann werden die Winkel der Snowboard Bindung und damit die Fußstellung eingestellt.Nitro Phantom Carver Snowboard Bindung 2019-20

Die Goofy oder Regular Stellung ist die Stellung, bei der das Standbein in Fahrtrichtung steht. Bei der Goofy Stellung ist es der rechte Fuß und bei der Regular Stellung der Linke. Bei der Winkeleinstellung wird das Board imaginär in zwei gleich große Teile geteilt und diese Teilungsachse als Richtachse für die Winkeleinstellung der Fußbindungen genutzt. Diese Richtachse und Schwerpunkt wird Twin Tip genannt. Sobald das Board eine größere Ausbuchtung Richtung Fahrtrichtung besitzt und wird diese Richtachse Directional genannt. Bei beiden größeren Ausbuchtungen auf beiden Seiten Directional Twin und bei beiseitiger Boardmöglichkeit Tapered. Je größer der Winkel von der Ferse zu der Richtachse, desto spitzer läuft der Winkel an der Fußspitze zu und damit verändert sich die Griffigkeit, die der Fahrer aufbringen kann während des Fahrens. Diese beiden Grundstellungen können dann weiter aufgeschlüsselt werden in Freestyle bzw. Duckstance, welcher für Tricks und Sporteinlagen geeignet ist und in Crazyfood, welche für Rennen und Carven geeignet ist.

Damit wird auch deutlich, dass die unterschiedlichen Boots, nämlich Softboots oder Hardboots immer unterschiedliche Bindungsformen haben. Die Hardboots benötigen aufgrund ihrer festen Schale keine zusätzlichen Stabilisatoren auf dem Brett, wie dies bei Softboots der Fall ist. Die Softboots haben nahezu immer Riemenbindungen mit einem stabilen Schaft an den unteren Unterschenkel. Diese Schalenbindung oder Riemenbindung, wie sie auch genannt wird, aufgrund der gleichzeitigen Riemen für den Fußrücken halten den Fahrer auf dem Board. Bei den Riemenbindungen wird folgende Technikfeinheiten unterschieden: 1. Two Straps, 2. One Straps und 3. Der Heckeinstieg. Bei Ersteren halten zwei Riemen den Fußrücken. Diese bestehen zumeist aus Hartplastik, wie der Schaft, der auch Spoiler genannt wird, auch. Dieser Schaft stabilisiert die Softboots in der Schale beim Fahren zusätzlich.

Bei Zweiteren hält ein Riemen die Softboots auf dem Fußrücken und übt damit einen größeren Druck auf den Fußrücken aus und stabilisiert damit den Fuß während der Fahrtbewegung besser. In der neueren Zeit entwickelte sich speziell aus den ersten zwei Bindungsvarianten eine besondere und neue Bindungsform: die Flow-Bindung. Sie ist anstatt mit Hartplastik mit einem halbfesten Stoff versehen und ermöglicht damit ein besseres Einstellen und punktgenaueres Fixieren des Softboots. Der Einstieg bei der Flow-Bindung erfolgt durch das Heck. Dabei wird der Spoiler heruntergeklappt mittels des Drückens eines Hebels. Somit wird der Einstieg erleichtert und beschleunigt.

Diese Technik des beschleunigten Einstieges findet sich auch bei der Cinch-Bindung, die eigens von der Firma K2 entwickelt wurde und mit zwei Ratschen ausgestattet ist. Sie kann den Druckpunkt noch genauer einstellen und verbindet den komfortablen Einstieg mit der guten Kraftübertragung, wie bei der Two Straps oder auch bei der One Straps. Der Spoiler kann auch hier heruntergeklappt werden und erleichtert so den Einstieg.

Bei den Hardboots hebt sich eine besondere Art der Bindung hervor. Es ist die Step-In-One-Bindung, die sich dadurch auszeichnet, dass keine Handgriffe nötig werden beim Einstieg. Eine Platte, die auf dem Board montiert ist, ist passgenau zu den Armaturen im Stiefel und schnallt mit dem Einstieg auf dem Board. Handgriffe bzw. die Benutzung der Hände werden damit überflüssig. Das Verhaken der Bindung mit dem Schuh findet meist, mit einer Vorwärtsbewegung statt, während gleichzeitig nach unten auf das Board gedrückt wird. Durch das Hören des Einrastens in der Snowboard Bindung ist der Einstieg abgeschlossen. Trotzdem sollte nochmals nachgeprüft werden, ob das Einrasten auch erfolgt ist, um die Gefahr einer Verletzung zu vermeiden.

Beachtet werden muss bei der Bindung auch die verschiedenen Boardbögen, falls welche vorhanden. Auf dem Full Rocker muss keine besondere Beachtung den Bögen geschenkt werden, da es komplett flach ist und somit auch den Schwer- und Drehpunkt auf der flachen und geraden Ebene zu berechnen. Zweifach gleich gebogen ist das Camber with Front and Tail Rocker. Dabei ist die Biegung wie eine gleichmäßige Welle geschaffen. Daneben existiert noch ein ungleich gebogenes Board: Das Camber with Front Rocker. Auch ein Board mit einem außerordentlichen kleinen Drehpunkt existiert: Es ist das Reverse Camber. Je nach Drehpunkt und Gewicht des Boarder muss die Bohrung der Löcher für die Bindung berechnet werden.


Pflege und Reparaturen der Snowboard Bindung

Die Bindung des Snowboards sind festmontiert und haben damit das größte Beschädigungsproblem. Durch die festen Hartplastikriemen ist die Gefahr hängen zu bleiben oder die Hände zu verletzen am Größten. Aus diesem Grund wäre es das Beste eine Snowboardbag zu benutzen, da sie das Board und auch die Bindung schützt. Auch kann mit einer Bag das Board besser transportiert werden und somit eine Beschädigung des gesamten Sportgerätes vermieden werden. Die Bag besteht zumeist aus Synthetik Stoff, der wasserabweisend ist und reißfest.

Zudem sollte immer für Schraubenverlust auf der Piste ein kleines Reparaturset mitgeführt werden, was wie ein kleines Fahrradset in einer kleinen Tasche transportiert werden kann. In das Reparaturset gehören Muttern, Unterlegscheiben und Schrauben. Mit ein paar Handgriffen sollte es Hilfe leisten können und die ersten Schäden beheben können. Größere Reparaturen sollten jedoch immer in der nächsten Fachwerkstatt erledigt werden.

SP Split Snowboard BindungGleichzeitig muss beachtet werden, dass die Wachspflege der Unterseite des Boards nicht die Armaturen und die Bindung des Snowboards beschmutzen darf. Durch die Verklebungen und Schmierungen könnte es, im schlimmsten Fall, zu Lösung der Schrauben und damit dem Loslösen der gesamten Bindung kommen. Es muss auf jeden Fall vermieden werden, dass mit dem Wachsen der Unterseite des Boards auch die Oberseite in Berührung kommt. Falls es doch passiert, sollte die Oberseite mit einem Lappen und einem leichtlöslichen Spülmittel und Wasser gereinigt werden. Danach sollte es gut getrocknet werden oder zumindest mit einen trockenen Lappen abgewischt werden.

Bei der Pflege der Bindung sollten regelmäßig die Schrauben im Brett auf ihre Festigkeit überprüft werden und auch dass sie sich nicht falsch verkannten in den Bohrungen. Zudem sollten bei Schalenbindungen regelmäßig das Hartplastik auf Gebrauchsspuren und Risse überprüft werden. Bei häufiger Benutzung sollte auch ein möglicher Austausch der Bindung nicht ausgeschlossen werden. Bei dem halbfesten Material sollte aufgrund der Sensibilität auch genau hingesehen werden, ob etwa Einrisse vorliegen oder die Polsterung des Materials nachgelassen hat. Das Gleiche gilt für die Riemeneinraster. Hier sollten die Federn immer auf ihre Spannung untersucht werden.

Bei Kinderschuhen und deren Snowboarder Anfängen sollte darauf geachtet werden, dass die Stiefel immer bequem sind und daraufhin auch die Bindung eingestellt wird. Da Kinder sich in ihrer Wachstumsphase auch an den Füßen weiterentwickeln, muss vor allem darauf geachtet werden, dass die Snowboard Bindung in ihrer Härte richtig eingestellt ist. Auch die Veränderung des Gewichtes ist dabei entscheidend. Durch die Gewichtsveränderung verändert sich nicht nur das Fahrverhalten des Boards, sondern auch die Snowboard Bindung muss mit viel größeren Druckkräften zurechtkommen und diese müssen in die Montage der Bindung miteinberechnet werden. Das Gleiche gilt auch bei Personen, die sonstige körperliche Veränderungen im Gewicht und sonstige physikalischen Veränderungen ausgesetzt waren oder sind. Es ist wichtig, dies immer in die Montage der Snowboard Bindung miteinzuberechnen.


Worte zum Schluss

Es ist hoffentlich deutlich geworden, wie wichtig es ist, sich komplett und ausführlich über Snowboard Bindungen vor dem Kauf eines Snowboards zu informieren. Auch sollte man sich Zeit lassen für den Kauf dieses Sportgerätes, denn es ist eine Entscheidung für ein Fahrgefühl und für eine Lebenseinstellung. Das Sportgerät kann ihnen mit der richtigen Bindung großen Spaß bereiten und soll ihnen über eine längere Zeitspanne das Sporttreiben ermöglichen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Bindung eines Snowboards auch ihre Sicherheit erhöhen oder bei falscher Bindung vermindern kann. Dadurch wird auch deutlich, wie wichtig eine Rund-um-Information ist und wie entscheidend eine Kaufentscheidung sein kann. So bleibt zum Schluss nur noch allen eine unfallfreie Fahrt zu wünschen und viel Spaß mit dem Snowboard!