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Wassersportarten im Überblick von deinem Lieblings-Surf-Shop online

Wasser ist Leben. Dieses Naturgesetz gilt für jedes Wesen, und für den Wassersport-Begeisterten hat es eine besondere Bedeutung. Seit jeher übt jedes Gewässer und vor allem der Ozean eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Früher galt er in seiner undurchdringlichen Tiefe als eine Gefahr. Doch war er schon immer Nahrungsquelle und gerade im letzten Jahrhundert wurde er als Quelle der Freude entdeckt, die grenzenlose Möglichkeiten bietet.So wurde der Wassersport in immer neuen Variationen groß. Klassiker wie Segeln, Kanu fahren und Wellenreiten wurden durch neue Trendsportarten wie Windsurfen, Kitesurfen, Wakeboarden und Stand-up-Paddling ergänzt. Damit entwickelt sich der Wassersport weiter zum Breitensport und lockt Sportler jeden Alters und Wagemut aufs Wasser. Denn die Verbindung von Wasser und Sport bedeutet immer naturnahe Erholung, außergewöhnliche Erlebnisse und große Freiheit.

 

Kitesurfen – Die Faszination der unbegrenzten Möglichkeiten

Einfach abheben und fliegen – mehr Freiheit geht nicht! Das ist Kitesurfen. Surflegenden wie Robby Naish und Pete Cabrinah sind dieser Surfart verfallen. Neben dem Tempo, der Höhe und dem Rausch lockt beim Kitesurfen auch die Unabhängigkeit. Durch leistungsstarke Kites kann man auch bei weniger optimalen Bedingungen unglaublich viel Spaß auf dem Wasser und in der Luft haben. Abgeleitet wurde der Sport Mitte der 90er vom Powerkiten auf dem Land. Das Kiten hat sich schnell entwickelt und inzwischen bietet es selbst Anfängern eine schnelle Lernkurve und viel Spaß. Beim Kitesurfen steht der Surfer auf einem speziellen Kiteboard. Es ist, ähnlich dem Wakeboard, relativ kurz und lässt sich in eine oder zwei Richtungen lenken. Gesteuert wird der Kite (Lenkdrache) über die Kitebar mithilfe von meist 4 Leinen – Backleinen (Steuerleinen) und Frontleinen. Die Frontleinen sind über das Trapez fest mit dem Kiter verbunden. Diese Steuerleinen verlaufen an der Bar. Mit diesen wird der Drache gelenkt und der Druck dosiert. So werden die waghalsig anmutenden Sprünge möglich, die die Faszination dieses Wassersports ausmachen. Das Kitesurfen ist mittlerweile weltweit verbreitet. Da die Ausrüstung im Vergleich zum Windsurfen günstiger und handlicher ist, gibt es erfreulicherweise viele Anfänger. 

 

Windsurfen – Gleite übers Wasser

Das Windsurfen geht eigentlich auf das klassische Wellenreiten zurück. Das Segel auf dem Board wird benutzt, um den Surfer entlang der Welle zum Strand voranzutreiben und auch vom Strand weg. So entfällt das Anpaddeln. Den Anfang machte übrigens Newman Darby 1964 in den USA, der einen Kinderdrachen als Segel nutzte. In den Staaten hat sich das Windsurfen dann schnell als Trendsport etabliert. Damals war der Sport auch noch als Brett- und Stehsegeln bekannt. Heute ist das Windsurfen auf der ganzen Welt verbreitet und wird auch auf Binnengewässern betrieben. Man spricht zwar noch von Brett und Segel, aber mittlerweile handelt es sich um absolutes Hightech-Equipment, das von Jahr zu Jahr weiterentwickelt wird. Hierzu werden hochwertige Materialien wie Carbon, spezielle Fasern und Kunststoffe verwendet werden. Dank dieser Entwicklungen haben Windsurfer mehr Kontrolle über Wind sowie Segel und können spektakuläre Manöver auf den Wellen zeigen.

 

Wellenreiten – Das Meer, die Welle und Du

Pure Faszination verspricht das Surfen bzw. Wellenreiten. Wer einmal dem Wellenreiten verfallen ist, kann ihm kaum entkommen. Obwohl Wellenreiten eigentlich nur eine Form des Surfens ist, haben sich beide Begriffe mittlerweile zu einem Synonym für viele Surfarten entwickelt. Missionare brachten das Surfen im 19. Jahrhundert beinahe zum Erliegen. Erst in den 1950er-Jahren erlebte das Wellenreiten einen neuen Boom. Auch zu dieser Zeit waren es vor allem die USA, die das Revival vorantrieben. Heute ist das Surfen beliebter denn je und auf der ganzen Welt werden an den Küsten Wettbewerbe ausgetragen. Dabei konzentriert sich das Wellenreiten längst nicht mehr nur auf Regionen wie Hawaii und Kalifornien. In Europa gibt es vor allem an der Atlantikküste allerhand Strände und Spots, die das Surferherz höherschlagen lassen. Es gibt eine Vielzahl von Varianten und Vorlieben wie beispielsweise das Noseriding. Je nach Technik und Könnerstufe werden unterschiedliche Boards benutzt. Shortboards sind sehr praktisch beim Transport und bieten dem Wellenreiter Tempo und Spaß. Bei der Shape geht man trotz vieler Entwicklungen wieder zu klassischen Formen zurück wie dem Longboard oder dem Fish. Künstliche Wellenanlagen, die stehende Wellen produzieren, sind auch im Trend. In Europa gibt es immer mehr davon. Für das Surfen stehender Wellen eignen sich spezielle Riverboards.

 

Stand-up-Paddling – Trend mit Tradition

Das Stand-up-Paddling oder Paddeln im Deutschen, was für Jahrhunderte einen gängige Fortbewegungsart war, hat sich zu einer absoluten Trendsportart entwickelt. Seit Jahrhunderten, vielleicht Jahrtausenden, wurden der sogenannte Einbaum z.B. aus Bambus und Kanus von indigenen Inselvölkern im polynesischen Raum genutzt, um sich übers Meer zu bewegen. Damals schon fuhr man im Stehen und kam durch Paddel voran.
Daran hat sich bis heute nichts geändert, jedoch haben sich Material und Form weiterentwickelt. Auf den ersten Blick erscheinen die SUP Boards (mittlerweile eine gängige Abkürzung für Stand-up-Paddling) wie klassische Surfbretter fürs Wellenreiten. Und tatsächlich sind die Unterschiede klein, aber sind verschiedene Linien für unterschiedliche Bedürfnisse und Gewässer entstanden. Ein wichtiger Unterschied ist, dass es Hardboards und aufpumpbare Boards, die inflatable Stand-Up-Boards, gibt. Dann wird unterschieden, ob die SUPs für lange oder eben schnelle Touren genutzt werden, und ob sie bei Wellengang oder auf ruhigem Wasser gefahren werden. Ebenso sind die Paddel zu Hightech-Produkten avanciert.

 

Wakeboarden – Absolute Action

Das Wakeboard ist hierzulande sehr beliebt. Es überrascht zwar, aber Deutschland hat im Vergleich die höchste Dichte an Wakeboard-Anlagen bzw. Cables weltweit. Mittlerweile gibt es über 70 sogenannter Cable Parks. Beim Wakeboarden wird der Surfer gezogen. Mithilfe eines von Jetskis, Motorboots oder Wasserskilifts kann der Wakeboarder so bis zu 39 km/h erreichen. Dabei steht der auf einem Brett, das an ein Snowboard erinnert, seitlich zur Fahrtrichtung. Die Verbindung zu der Zugmaschine ist eine Leine mit Griff, die der Surfer mit beiden Händen hält. In den Wakeboard-Anlagen sind verschiedene Hindernisse und Rampen aufgebaut, durch die der Wakeboarder zu spektakulären Sprüngen animiert wird.

 

Paddelboot – Gemütliche Touren oder Abenteuer 

Deutlich gemächlicher geht es beim Kanufahren zu. Beim Kanu handelt es sich um eine Form des Paddelboote. Kanu ist der Überbegriff unter dem auch Kajaks und Kanadier zusammengefasst werden. Vom klassischen Ruderboot unterscheidet sich das Kanu vor allem durch die Sitzposition des Kanuten (des Fahrers). Er sitzt und paddelt in Fahrtrichtung. Bei einem Ruderboot ist dagegen der Rücken der Fahrtrichtung zugewandt. Von einem Kanadier ist beim Kanu immer dann die Rede, wenn dieses vollständig offen ist. Dagegen hat ein Kajak ein geschlossenes Deck sowie eine Sitzluke. Kanus bieten häufig zwei Personen Platz und eignen sich auf für den Transport von mehr Gepäck an. So sind tolle mehrtätige Touren möglich.