Kites für Kitesurfen

In aufsteigender Reihenfolge

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Der Kite: Worauf man beim Kite-Kauf achten sollte

Für das Kitesurfen sind vor allem das richtige Kiteboard als auch das richtige Segel (Kite) wichtig. Um die passenden Kites auswählen zu können, müssen sowohl das individuelle Erfahrungslevel, der Kitesurfstil als auch die persönlichen physischen Voraussetzungen berücksichtigt werden. Die grundlegenden Unterteilungen der Kites für das Kitesurfen erfolgt dabei in die klassische Gruppierung nach den unterschiedlichen Stilen, wie sie auch bei den Kiteboards erfolgt. Damit sind Kites auf jeden Fall auf das Board abzustimmen.

Die unterschiedlichen Kites

Besonders beliebt sind Allround-Kites. Sie eignen sich mit dem entsprechenden Board sowohl für geringere als auch für höhere Windstärken und ermöglichen damit ein Kite für Kitesurfenangemessenes Tempo sowie die Ausführung entsprechender Tricks. Besonders für Einsteiger sind diese Kites zu empfehlen, da sie nicht so abhängig von den Umweltbedingungen machen und ein breites Repertoire an Fahrstilen mit ihnen ausführbar ist. So haben Anfänger die Möglichkeit, sich mit diesem Kite und dem dazu passenden Kiteboard mit der Vielseitigkeit dieser Sportart vertraut zu machen.

Freestyle-Kites richten sich hingegen an die fortgeschrittenen Kitesurfer. Mit ihnen lassen sich beeindruckende Sprünge und Tricks vollziehen, die aber auch eine gewisse Erfahrung voraussetzen. Vor allem bei größeren Wellen kommt man mit solch einem Kite gut zurecht und kann seine Skills voll und ganz ausreizen. Die Besonderheit ist hier außerdem die Möglichkeit zum spontanen Aushaken, was die Bewegungsfreiheit in der Luft erhöht und dem Kitesurfer so mehr Optionen zum Tricksen bietet.

Wer ein Kite sucht, welches eher für kleinere oder mittlere Wellen konzipiert ist, fährt hingegen mit einem Freeride-Kite genau richtig. Sie kommen bereits mit geringeren Windstärken klar, ohne aber bei unruhigerem Wetter gleich überfordert zu sein. Damit eignen sie sich sowohl für passable Geschwindigkeiten als auch zum Tricksen.
Für den Leichtwind gibt es spezielle Kites zum Kitesurfen, die allerdings nur selten zum Einsatz kommen. Sie sind ebenso wie die dazugehörigen Boards nur für geringe Windstärken geeignet. Nicht selten haben professionelle Kitesurfer derartige Kites in ihrem Equipment, damit der Wassersport im Urlaub auch bei ruhigem Wetter nicht auf der Strecke bleiben muss. Für Einsteiger sind derartige Kites fürs Kitesurfen eher entbehrlicher Luxus, für jeden Fortgeschrittenen aber durchaus eine Überlegung wert.

Große Sprünge und hohe Geschwindigkeiten mit dem richtigen Kite

kite-kaufen-drachenWo mit hohem Wellengang zu rechnen ist greift man hingegen zum Wave-Kite. Diese Kites eignen sich für mittlere bis hohe Wellen und werden auch von hohen Windstärken nicht überfordert. Beeindruckende Sprünge und anspruchsvolle Tricks werden daher häufig mit diesen Kites fürs Kitesurfen in Verbindung gebracht.
Eine weitere Option stellen Race-Kites dar. Wie der Name bereits andeutet, sind solche Kites vor allem für hohe Geschwindigkeiten geeignet, weshalb sie außerordentlich stabil sind.

Besonders bei hohen Windstärken kommen sie zum Einsatz und eignen sich dabei vor allem für schnelle Turns. Aber auch im Freeride-Bereich bei mittleren Windstärken sind diese Kites noch einsetzbar.

Die richtigen Kites für das Kitesurfen

Welcher Kite nun letztendlich der richtige ist, entscheidet aber nicht einfach nur der eigene Kitestil. Letztendlich gibt es nämlich zahlreiche weitere Faktoren, die beim Kite ShopKauf eines Kites berücksichtigt werden müssen. Vor allem das Gewicht ist hier ein nicht zu verachtender Faktor. Der Kite muss den Kitesurfer mit seinem Board in Bewegung versetzen. Desto schwerer der Surfer, desto größer muss daher das Segel sein. Gleichzeitig ist die Segelgröße für die Geschwindigkeit, aber vor allem für die Beschleunigung entscheidend. Ein Anfänger sollte daher kein zu großes Segel wählen, da es nicht nur unhandlicher, sondern bei voller Fahrt auch schwerer zu händeln sein kann.

Aber auch die Boardgröße muss zur Dimension des Kites passen. Nicht selten zeigt sich, dass ein kleineres Board mit einem kleineren Kite besser zu steuern ist als mit einem großen Kite. Und zu guter Letzt ist auch noch die Windstärke wichtig, wenn man ein Kite kaufen möchte. Hohe Windgeschwindigkeiten erfordern meist einen kleineren Kite, da man andernfalls die Kontrolle recht schnell verlieren würde. Beispielhaft kann man daher für den 75 Kg schweren Sportler folgende Unterscheidung vornehmen: Bei Windgeschwindigkeiten von 10 Knoten sollte die Größe des Kites 15 qm betragen und bei 15 Knoten lediglich 13 qm. Windgeschwindigkeiten mit 20 Knoten werden hingegen am besten mit einem 11 qm großen Kite bewältigt.

Zu beachten ist hierbei allerdings, dass es sich lediglich um grobe Richtwerte handelt. Auch die physische Verfassung des Kitesurfers, sowie die eingangs erwähnte Größe des Kiteboards haben Einfluss auf die Dimension. Dennoch liefern diese Zahlen einen groben Überblick, der vor allem Anfängern bei der Wahl helfen kann. Zuträglich ist hier natürlich die Tatsache, dass viele Kites in Abstufungen von 1 qm erhältlich sind. So kann hier jeder Kitesurfer das für ihn richtige Kite finden.