Wellenreiten

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Wellenreiten Shop für Anfänger und Profis

Wellenreiten Shop 

Surfen / Wellenreiten

Wer hat nicht mal davon geträumt elegant über die Wellen zu gleiten? Oder mit einem Segel in der Hand und den Wind in Haaren auf einem Brett über das Wasser zu reiten? Oder mit einem Kiteboard und einen Paraglyder über das Wasser schweben? Jeder Surfer hat seine Lieblingsmaterialien und seine Favoritenausrüstung. Es ist auch ein Unterschied, ob Du Wellenreitest oder das Windsurfen betreibst. Alles was Du dafür brauchst, kannst Du im Wellenreiten Shop erwerben. Unser Shop Surferworld bietet die größtmögliche Auswahl für die Utensilien für das Wellenreiten. Von hochmodern und neuartig bis klassisch und den „Otto-Normal-Surfer“ ist alles dabei.

 

Historie

 

Hier wird jeder Surfer findig. Sei es das originäre Surfen mit einen Longboard oder Stand-up-Paddling, kurz SUP, beide Arten und beide Formen des Wassersports kann Dir der Wellenreiten Shop bieten. Das Surfen hat verschiedene Ausprägungen und hat sich schon längst seit dem ersten Wellenreiten von den kulturellen Wellengleiten der Inselbewohner von Hawaii weiter entwickelt zu einem Breitensport, der von jeder Geldbörse zu leisten ist. Die traditionelle Form des Surfens war eine Art der spirituellen Anbetungsform der hawaiianischen Ureinwohner. Die Wurzeln dieses Art Contest führen bis auf den namentlich erwähnten Häuptling Kamehameha I. zurück. Dieser führte in Verbindung mit dem Mahahiki-Fest eine Art Contest durch, welcher historisch seine Erwähnung fand und auch belegt ist. Diese kulturelle Eigenart fand meist als ein Wellen Entlanggleiten mit zusammengebundenen Palmbüscheln statt. Nach der Eroberung von Hawaii durch europäische Seefahrer und der Einführung deren Kultur auf den Inseln wurde die ursprüngliche Form der kulturellen Religionsauslebung nahezu gänzlich verboten und geriet fast in Vergessenheit. Erst später um 1908 wurde das Surfen, mit der Gründung des ersten hawaiianischen Surfclubs, wieder neu entdeckt und bekannt gemacht. Auch er kam aus Hawaii und brachte das Surfen in verschiedene Länder der Welt. Namentlich war es hier der Duke Paoa Kahanamoku, ein Nachkomme des bekannten Häuptlings, der über Australien und Großbritannien den Surfsport weltweit bekannt machte. Im Jahr 1920 war es dann Tom Blake, der zu einem Botschafter für diesen Sport aufstieg.

 

Das heutige Wellenreiten

 

Das heutige Surfen fand seinen Anfang als sogenanntes Wellenreiten in den 50ziger Jahren durch den Regisseur aus Hollywood Peter Viertel, der den Sport in Biarritz bekannt machte. Durch die modernen Ausprägungen der Bretter wurden auch die Formen und die Längen variiert. Anfangs wurden die langen Bretter, auch Longboards genannt, der amerikanischen Rettungsschwimmer genutzt. Später schnitt man die Bretter ab und kürzte sie auf die Form eines Shortboards. Dann verwendete man genau diese Bretter ohne Segel und Mast für das Wellenreiten. Später setzte sich das Surfen in Südfrankreich durch und das wurde neben Sylt einer der ersten Spots in Europa. Mit den Namen der Herren Dieter Behrens und Walter Viereck wird in Deutschland vor allem das Marketing für den Surfsport in der Neuzeit in Verbindung gebracht. Diese förderten das Bekanntwerden des Surfsportes in Deutschland enorm. Mit der Gründung des ersten Surfclubs von Sylt, welcher seine Ausstattung eben aus Südfrankreich erhielt, nahm das Renommée und die Beliebtheit des Surfsportes und seiner Disziplinen in Deutschland an Fahrt auf. Auf Sylt existierte beides: Das Wellenreiten und das Windsurfen. Zu dieser Zeit wurden bereits Schaumbretter, sogenannte Foam Boards, genutzt und nicht mehr die Holzbretter, wie sie zu den Anfangszeiten auf Hawaii gesurft wurden. Das Wellenreiten in Europa fand seinen Anfang an den Küsten vom Westen und expandierte dann durch die Verbreiterung der Angebotspalette für Binnengewässer zum Breitensport. Verschiedene Schwimmschulen bieten das Wellenreiten Lernen an den größten Spots in Europa, aber auch in Deutschland an. Auf der Internetseite https://www.skyscanner.de/nachrichten/die-11-besten-surfspots-europa könnt ihr die größten und besten Spots in Europa sehen.

 

Das Erlernen des Wellenreitens

 

Das Wellenreiten Lernen beginnt zumeist an Land an und setzt sich mit Gleichgewichtsübungen auf dem Board fort. Zunächst in einer bäuchlings Position am Strand ohne Brett und dann liegend auf dem Brett am Ufer wird abermals das Aufrichten und das Ausbalancieren auf dem Brett geübt. Darauf folgt dann das Aufstehen auf dem Board. Später werden dann am Strand das Up und Down der Wellenreiterspitze durch Gleichgewichtsverlagerung im Stehen am Ende des Boards geübt. Diese Gewichtsverlagerung beeinflusst später die Geschwindigkeit des Wellenreiters auf der Welle. Je langsamer das Brett werden soll, desto höher muss das Ende des Boards in das Wasser gedrückt werden. Die Brettspitze muss dabei aus dem Wasser ragen. Mit der Gewichtsverlagerung rechts und links des Boards wird die Richtung des Surfmanöver gesteuert. Nach dem Landübungseinheiten folgen die Übungseinheiten auf dem Wasser.Wellenreiten

Wegen der verschiedenen Surfmanöver, die mit variierenden Längen von Boards unterschiedlich gut gefahren werden können, ist bei den Contesten die optimale und somit passend Länge entscheidend. Die geglückten Wendemanöver und der Bottom-up sind manchmal ausschlaggebend für die gesamte Wertung während des Contests. Diese Form des Hinaufgleiten an der Wellenwand, ist bei dem Start des Wellenreitens die wichtigste Wellenreiterbewegung. Bei dem Reingleiten in die Welle, oder auch Slide-in genannt, und dem Aufstehen auf dem Brett, ist es wichtig das Gleichgewicht zu halten und die Gewichtsverlagerung mit den Füssen zu vollziehen. Je kürzer ein Brett, desto kleiner ist der Radius, in dem der Balancierungspunkt stattfinden kann. Je nach Standpunkt können zur Richtungsstabilisierung meist bis zu 3 Finnen montiert werden und für die Grifffestigkeit der Füße wird meist das Board mit einen sogenannten Surfwachs eingerieben. Schlaufen sind auf dem Waveboard nicht montiert.

Der Drehpunkt auf dem Board ist vor allem bei dem Gleiten auf der Welle ausschlaggebend und kann mit Schlaufen manchmal schwerer gefunden werden. Die Schlangenlinienförmigen Bewegungen auf der Wellenkante können manchmal leichter mit einem kürzeren Board und großer Fußfreiheit durchgeführt werden. Allerdings ist eine Leine unerlässlich. Es handelt sich um die sogenannte Loan, die Verbindungsleine zwischen dem Standfuß des Sportlers und dem Heck des Boards ist und den Verlust des Brettes bei einem unbeabsichtigten Abstieg verhindert.

 

Spezielle Fahrmanöver

 

Es existieren aber auch viele Manöver, die innerhalb einer Welle, einer sogenannten Tube, stattfinden. Dabei ist es nur ein verkürzter Bottom-up und es findet eine sogenannte Eintauchbewegung statt, die ein Wellenreiten in der umschlagenden Welle ermöglicht. Die bekanntesten Wellenformen sind die sogenannte Fetch, die durch den Wind auf dem Meer gebildet wird und das sogenannte Barrel, welche beim Bruch eine sogenannte Tube bildet, in der der Surfer hineinfahren kann. Diese Kunstform des Wellenreitens wird vor allem bei Wettkämpfen durchgeführt.

 

Verschiedene Disziplinen des Wellenreitens

 

In diesen Wettkämpfen geht es vor allem, um das Kräftemessen vor Ort und zu diesem Zeitpunkt. Als bekannteste Teilnehmer auf der deutschen Seite sind folgende beide Namen zu nennen: Marlon Lipke und Sonni Hönscheid. Beide sind in den Disziplinen Stand-up-Paddling und Windsurfen und Wellenreiten aktiv. Unter anderem treten sie in den Wettkampfformaten World Cup und World-Championships-Langstrecke und ASP World Tour an. In den USA ist die Ikone Garrett McNamara und Robert Kelly Slater die größten Bekanntheitsträger für den Surfsport.

Neben den Technikwettbewerben und Schnelligkeitswettkämpfen hat es diese Sportart bereits in das Guinness Buch der Rekorde geschafft. Der neueste wurde am 08. November 2017 durch den Brasilianer Carlos Burle im portugiesischen Nazaré aufgestellt. Die Welle war ungefähr 30 Meter lang und er soll damit den Amerikaner McNamara und seinen Weltrekord geschlagen haben.

 

Die Boards

 

Zum Wellenreiten selbst werden meist folgende Utensilien genutzt und benötigt:

  1. das Board
  2. Eine Leash (Verbindungsleine)
  3. Neoprenanzug
  4. Wax für das Board und beim Windsurfen
  5. Segel und Finne

Bevor es zur Pflege kommt, muss erstmal über die Unterschiede aufgeklärt werden. Als Hauptutensil des Surfers ist das Board das A und O für den Sportler. Es existieren verschiedene Varianten und Modelle, über die sich der Käufer sehr gut informieren muss. Seit ihrer Entstehungszeit durchliefen die Surfbretter nicht nur verschiedene Materialien, aus denen sie geschaffen wurden, sondern auch die Bauarten veränderten sich. Zu Anfang waren die Bretter durch das Material Holz geprägt und hatten eine flache kurze Form. So begannen mit der Neuzeit sogenannte Foam Board, Schaumbretter, die aus Wasser abweisenden und sehr leichten und schwimmenden Kunststoff, wie Polyester oder Epoxydharzgetränktem Glasfasergewebe bestanden, immer größer werdender Beliebtheit zu erfreuen. Die ersten Bretter hatten eine Spitze am Bug und eine gerade Kante am Heck des Boards. Später wurde diese Form zum Teil durch eine spitze ovale Gesamtform abgelöst. Was allen gemein war, war zur Längsstabilität eine dünne Sperrholzplatte im Kern.

Diese Boards eignen sich besonders gut mit einer ca. 2 Meter Länge, sogenannte Longboards, für das Windsurfen mit Segel und Finne. Im Gegensatz dazu sind die Shortboards für das Wellenreiten sehr geeignet. Die Shortboards unterteilen sich nach ihrer Länge in folgende Typen: Mini Malibus, Evolution Boards, Standard Shortboards und Fish bzw. Egg oder Frog. Die Maße eines Surfbrettes werden meist in den englischen Längen- und Breitenmaßen angegeben; also in Feet und in Inches. Mit dem Volumen, welches in Litern angegeben wird, wird die Auftriebskraft bei dem Board bestimmt. Diese wird vor dem Kauf mit dem Gewicht und der Größe des Nutzers verrechnet, um die richtige Länge und Breite des Boards zu finden. Seit 2016 werden verstärkt die Boards auch für das Stand-up-Paddling genutzt, indem man stehend oder kniend mit einem Paddel gerudert wird und so dass, das Brett sich durch das Wasser bewegt. Die bessere Lösung hierfür, sind jedoch die weicheren und aufblasbaren SUP, die es seit diesem Sommer verstärkt auf dem Markt gibt. Denn diese sind faltbar und haben einen geringeren Platzverbrauch bei der Aufbewahrung.

Waren die Surfboards früher eindimensional, so sind die heutigen Bretter in alle Richtungen, maximal dem Wasser angepasst, geformt. Die abgeschnittene ovale Form wird meist unterstützt durch die runde Höhe. Damit kann leichter der Schwerpunkt gefunden werden und auch die Kippgefahr wird geringer. Die Rennwägen unter den Boards sind die sogenannten Gun boards. Sie können hohe Geschwindigkeiten auf dem Wasser fahren, wohin gegen die sogenannten Bodyboards zumeist im Liegen genutzt werden und für höhere Wellen geeignet sind.

 

 

Die Pflege der Utensilien

 

Die Pflege dieser Boards ist zumeist sehr zeitsparend und sehr kostengünstig. Durch die Anschaffung eines Surfbags sind die viele mögliche Schäden bereits gebannt. Ebenso kann der Surfsack auch dafür sorgen, da er zumeist aus festen Materialien besteht, dass er nahezu alle leichten äußeren Druck- und Stoßschäden abwehrt und abhält. Damit wird die Lagerung des empfindlichen Boards auch nicht zu aufwendig wird. Für einen griffigeren Halt auf dem Board wird meist Wax verwendet. Dieses Wachs muss von Zeit zu Zeit abgewaschen werden, damit es nicht die Außenhülle des Boards angreift. Die Finne muss bei Transport des Boards, vor und nach dem Wellenreiten, immer abmontiert werden.

 

Surfbrett pflege

 Quelle: Photo by Amanda Klamrowski from Pexels

Äußere Beschädigungen an dem Board müssen mit sogenannten Schönheitsreparaturen behoben werden. Vor allem muss darauf geachtet werden, dass keine Löcher oder Schrammen in der Außenhülle durch Stöße oder äußeren Druck entstehen. Denn diese können die Schwimmfähigkeit des Boards beeinträchtigen und so das Leben des Surfers unnötig gefährden. Dazu kann eine Abdichtungsschaummasse benutzt werden oder bei nicht vorhandenem Wissen an ein Fachgeschäft, wie einen Wellenreiten Shop, herangetreten werden. Ansonsten ist die Pflege des Boards sehr leicht und nicht aufwendig. Nur der Stauraum für eine trockene und kühle und geschützte Aufbewahrung kann sich zu einer sehr wichtigen Frage entwickeln.

 

Worte zum Schluss

 

Dann lässt sich allen Surfinteressierten nur noch eines raten: Habt Spaß und schaut euch den Sport an, ohne die eigene Sicherheit zu vergessen!