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Wakeboard Anlage

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Was beim Wakeboard Kauf beachtet werden muss

Wer auf hohe Geschwindigkeit und atemberaubende Stunts steht, für den dürfte das Wakeboard ein passendes Sportgerät sein. Beim Wakeboarding steht man auf einem Wakeboard und lässt sich von einem Motorboot ziehen, um ein hohes Tempo zu erreichen. Die Geschwindigkeit, die hier erreicht werden kann, liegt bei bis zu 40 km/h. Dabei wird die Kielwelle des Motorbootes dann zum Sprung genutzt, wodurch sich beeindruckende Tricks und Stunts ausführen lassen. Die Sportart kann sowohl auf dem freien Meer als auch auf einem Fluss oder größeren See ausgeführt werden.

An einigen prominenten Wassersportorten gibt es auch Wasserskilifte anstelle von Motorbooten, die den Wakeboarder ziehen. Allein in Deutschland sind über 70 dieser Anlagen vorhanden. Das Wakeboarden erfordert allerdings ein wenig Ausrüstung. Im Zentrum steht das Board, welches zwar gewisse Ähnlichkeiten mit einem Surfboard besitzt, aber doch grundlegend verschieden ist. Wer ein Wakeboard kaufen möchte, sollte sich daher zunächst ein wenig mit den verschiedenen Formen auseinandersetzen.

Das Wakeboard: Aufbau und Eigenschaften

Das Wakeboard unterscheidet sich in einigen Punkten von einem Surfbrett. Zunächst einmal ist die Form einer Wakeboard Anlage eine andere. Die meisten Wakeboards Wakeboard shopweisen an den Enden keine Wölbung wie ein Surfbrett auf, sondern sind fast gerade. Einige Wakeboards besitzen hingegen vorne und hinten eine Spitze, die sie ebenfalls von einem herkömmlichen Surfbrett unterscheidet. Gleichzeitig sind Wakeboard Anlagen deutlich kürzer als Surfboards, um den Wasserwiderstand zu reduzieren und so ein sanfteres Gleiten zu ermöglichen. Außerdem steht beim Wakeboarden das Tricksen im Vordergrund, was mit einem kurzen Brett deutlich einfacher ist.

Da die Wakeboard Anlage von einem Motorboot oder einem Wasserskilift gezogen wird, werden hohe Geschwindigkeiten erreicht. Außerdem ist mit großen Krafteinwirkungen zu rechnen. Um nicht einfach vom Board gezogen zu werden, besitzt das Wakeboard Schlaufen für die Füße. Sie halten den Wakeboarder auf der Wakeboard Anlage und garantieren einen festen Stand. Außerdem besitzen Wakeboards Finnen, welche wie bei jeder Wassersportart für die Wendigkeit verantwortlich sind.

Wer ein Wakeboard kaufen möchte, sollte ferner auf den Rocker achten. Als Rocker wird die Aufbiegung einer Wakeboard Anlage bezeichnet. Diese ist hauptsächlich für das Fahrverhalten verantwortlich. Unterschieden werden kann unter anderem zwischen einem Continuous Rocker, einem 3-Stage Rocker sowie dem Camber Rocker. Erstere eignen sich gut zum Carven, wohingegen ein 3-Stage Rocker gut ist, um die Welle an einem hohen Punkt mitzunehmen. Der Camber Rocker ist hingegen flacher als der Continuous Rocker, nur schwer zu händeln und definitiv nur was für Profis.

Ein Wakeboard kaufen: Das richtige Material

wakeboard kaufenWie bei allen Wassersportarten ist auch bei einer Wakeboard Anlage das richtige Material entscheidend. Es beeinflusst die Stabilität des Wakeboards, die bei dieser Sportart ausgesprochen wichtig ist. Zunächst kann zwischen zwei Materialien unterschieden werden, aus denen der Kern eines Wakeboards besteht. Ein Schaumkern besteht meist aus PU oder PVC-Schaum, wobei von letzterem aufgrund geringerer Qualität abgeraten werden sollte. Wakeboard Anlagen mit PU-Kern sind fest, starr und besonders stabil. Vor allem Einsteiger sollten hierauf zurückgreifen, da diese Wakeboards nicht ganz so teuer und dennoch zuverlässig sind. Nicht selten können Wakeboards auch aus einem Vollholzkern bestehen. Diese sind etwas teurer als Wakeboard Anlagen mit Schaumkern, weisen aber häufig ein besseres Fahrverhalten auf.

Abseits dieser zwei Materialien kann ein Wakeboard auch einen Hybridkern besitzen. Neben PU Schaum und Holz kann hier auch Carbon zum Einsatz kommen. Wakeboard Anlagen mit Hybridkern besitzen immer ein deutlich besseres Fahrverhalten gegenüber anderen Boards. Allerdings sind diese in der Anschaffung auch deutlich teurer. Vor allem wenn größere Mengen Carbon im Hybridkern zu finden sind, ist dies der Fall. Für Einsteiger und Anfänger genügt allerdings ein Board mit Schaumkern. Diese besitzen ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis, wohingegen Fortgeschrittene und Profis aufgrund des besseren Fahrverhaltens nicht selten zu Wakeboards mit Hybridkern greifen.

Die Channels einer Wakeboard Anlage

Des Weiteren besitzt ein Wakeboard sogenannte Channels, die beim Wakeboard Kauf ebenfalls berücksichtigt werden müssen. Hierbei handelt es sich um kleine Wakeboard-WakebrettWölbungen auf der Unterseite, die das Fahrverhalten beeinflussen und somit ähnliche Auswirkungen besitzen wie die Finnen. In der Regel verlaufen die Channels durchgängig und parallel zueinander. Sie helfen gemeinsam mit den Finnen dabei, dass sich das Wakeboard in der Spur halten lässt. Desto mehr Channels ein Wakeboard besitzt, umso leichter ist es zu führen.

Eine Wakeboard Anlage ohne Channel bricht leichter aus, besitzt aber eine bessere Kurvenfahrt. Anfänger sollten daher vor allem darauf achten, dass sie nicht versehentlich ein Wakeboard kaufen, welches keine Channels besitzt.