Foil

In aufsteigender Reihenfolge

In aufsteigender Reihenfolge

Windsurf Foil Board

Beim Windsurfen ist das Foilen die ultimative Leichtwind-Lösung. Während man mit einem normalen Windsurf-Setup darum bangt, dass die Windstärke an einem mäßigen Tag bei 10 Knoten bleibt, kann man den Foil-Fahrern von der Küste aus zusehen, wie sie bei leichtem Wind mit ihren Segeln über das Wasser gleiten. Auch Manöver und Sprünge sind mit einem Windsurf Foil kein Problem, vorausgesetzt, man hat das richtige Windsurf Board im Gepäck. Der große Vorteil eines Hydrofoils besteht darin, dass es deutlich weniger Widerstand leistet als ein herkömmliches Board. Ein geringerer Widerstand führt zu besseren Leistungen im Low-Wind-Bereich. Deshalb ist man auch bei schlechten Bedingungen mit einem Foil klar im Vorteil. Die meiste Energie wird bei der Überwindung der Angleitgrenze verbraucht, d.h. bis zu dem Punkt, an dem das Board sich aus dem Wasser hebt und zu schweben beginnt. Ist das Windsurf Foil Board einmal auf Kurs, sorgt sein spezielles Design dafür, dass es beim Herabsinken sofort wieder Auftrieb gewinnt, um eine möglichst ununterbrochene Schwebephase zu garantieren.

Bauweise eines Windsurf Foil Boards

Beim Windsurf Hydrofoiling haben sich unterschiedliche Boardsysteme entwickelt. Bekannte Hersteller wie Naish, BIC, RRD oder Liquid Force bieten etwa Wave- bzw. Freeride-Boards mit einer Foil Box an, um das Board je nach Bedarf zu einem Foil umzurüsten. Das Foil-System besteht aus einem Mast und zwei Flügeln (entweder aus Aluminium oder Carbon), die in nur wenigen Schritten in der vorgesehenen Box fixiert werden können. Darüber hinaus gibt es sogenannte Crossover Boards wie das „Hover“ von Naish, die sowohl Kite-, als auch Wind-, und Surf Foil Boards in einem sind. Um eine optimale Foil-Performance zu garantieren, weisen die Boards einen spezifischen Shape auf, der schnelles Angleiten mit guten bis sehr guten Manövereigenschaften kombiniert. Wichtig ist vor allem, dass die Nose des Boards, seine Breite und das Unterwasserschiff genau aufeinander abgestimmt sind. Durch ein mittleres Volumen, eine breite Standfläche und einen schnellen Bottom-Shape sind die Foilboards leicht zu fahren und verhalten sich bei einem Nosedive fehlerverzeihend, so dass sie einen nicht gleich ins Wasser bugsieren, sondern beim Herabsenken schnell wieder Auftrieb bekommen, wodurch ein „Eingraben“ im Wasser verhindert wird.

Windsurf Foil Boards bei Surfer-world.com

Windsurf Foil Boards sind vor allem in ruhigen Gewässern zu Hause. Idealerweise eignet sich ein konstanter Thermikspot mit gleichmäßigem Wind und ohne Wellen. Das Segel sollte gute Low-Wind-Eigenschaften haben und nach Möglichkeit kein High-End-Race- oder Freestyle-Segel sein – ein solides Freeride-Segel mit einem einfachen Handling bietet hier mehr Leistung als ein Profigerät aus dem Competition-Bereich. Die Auswahl des richtigen Windsurf Foil Boards sollte mit Bedacht geschehen und richtet sich auch danach, welchen Einsatzbereich man mit dem Board noch abdecken möchte, falls sich das Foilen bei zu viel Wind oder hohen Wellen erübrigt.