Finnen

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Windsurf Finnen

Analog zu anderen Wassersportarten, arbeiten Windsurfboards für schnelle Richtungswechsel, Speed und Performance mit am Unterschiff befindlichen Finnen. Es gibt verschiedene Einflussgrößen, die die Wahl der passenden Finne für Dein jeweiliges Windsurf-Board maßgeblich bestimmen. Zum Beispiel gilt: Je größer das Windsurf Segel, desto länger sollte die Windsurf-Finne sein, um das Windsurfboard ausreichend kontrollieren zu können. Bei zu kleinen Finnen und zu starker Power im großen Segel droht das seitliche Wegdriften auf dem Wasser, das sogenannte Spin-Out. Die Entscheidung für die richtige Finne hängt außerdem ab von weiteren Einflussgrößen, dem Anstecksystem des Windsurfboards etwa, Revier und Einsatzbereich.

Aufgaben der Windsurf Finne

Die Windsurf Finne funktioniert zunächst vor allem als Spurhalter beim Windsurfen; sie wandelt den durch Wind aufkommenden Segeldruck in Vortrieb um, wodurch das Windsurfbrett auf dem Wasser ins Gleiten kommt. Die Windsurffinne wird mithilfe einer Schraube und Finnenplättchen am Heck des Windsurfboards montiert. Als Halterung für die Finne dient ein sogenannter Finnenkasten (auch Finnenbox genannt). Es gibt verschiedene Box-Systeme im Bereich Windsurfen. Die Schraubenlänge variiert je nach Finnenboxsystem und der Dicke des Hecks. In der Regel haben die Finnenschrauben eine Stärke zwischen 45 und 80 mm. Grundsätzlich gilt: Je länger die Windsurffinne, desto früher gleitet das Board an. Besonders vertikal geshapte Finnen bieten ein Maximum an Geschwindigkeit. 

Arten von Windsurf Finnen

Im Bereich Windsurfen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Finnenformen und –shapes. Bauweise und Material orientieren sich vor allem an den jeweiligen Einsatzbereichen der Windsurfboards. Freestylefinnen eignen sich zum Beispiel für Flattricks und kleinere Wellen. Sie sind zwar kurz, haben aber viel Fläche und ein breites Top für idealen Halt bei kraftvollen Manövern. Freeridefinnen sind mit einem sehr steilen Rake geshaped und ermöglichen durch ihren relativ gleichförmigen, langen Profilverlauf hohe Geschwindigkeiten ohne Kontrollverlust. Während Racefinnen im Windsurfen mit ihrer Steifheit und einer verkürzten Anströmkante für radikale Speedperformances ausgelegt sind, gibt es darüber hinaus auch sogenannte Seegras-Finnen, die durch ihren Anstellwinkel Windsurfen bei Seegras ermöglichen. Im einzelnen orientieren sich die Shapes der Seegras-Finnen an den Fahrstilen Wave, Race, Freestyle und Freeride.